Elna easycover

2Lange hab ich mir überlegt, ob ich mir eine Covermaschine holen soll und ob ich sie überhaupt brauche und wenn ja welche ich holen soll. Ich muss auch sagen, ich habe sehr lange durchgehalten mir einzureden, dass ich sie nicht brauche und ich ja genügend Zierstiche an meiner Nähmaschine habe. Ich war mir nicht sicher, ob ich sie wirklich ausgiebig nutzen würde, weil Säume an Shirts haben bei mir auch immer sehr gut mit der Zwillingsnadel funktioniert, und alleine dafür hätte ich keinen Grund gesehen, so viel Geld für eine Maschine auszugeben.

Ende Oktober hatte ich aber dann noch mal die Gelegenheit einen Nähkurs zu besuchen und dabei die Möglichkeit bekommen, auf der Elna easycover ein paar Nähte an einem Bläser zu machen und was soll ich sagen … ich war sofort begeistert und es stand fest. ICH WILL AUCH EINE COVERLOCK. Da ich bereits auf der Elna ein paar Nähte gemacht hatte, war auch klar, dass es die easycover von Elna wird.

Kurzfristig ein Termin im Lieblingsstoffladen vereinbart, um mir die Maschine noch mal genau anzuschauen und einige Probenähte zu machen. Ich hatte mich dann auch direkt für die Maschine entschieden und hatte Glück, dass auch noch eine direkt im Laden war, die ich mitnehmen konnte. Somit hatte ich keine Wartezeit, ich bin bei so was ja sehr ungeduldig 😉

Das Einfädeln an der Coverlock ist wirklich ein Kinderspiel und sehr angenehm einfach im Vergleich zum Einfädeln meiner Overlock von Elna, das ist eher eine Qual. Die drei Oberfäden lassen sich ganz einfach wie bei einer Overlock einfädeln, bei einer Overlock sind ja auch eher die Unterfäden das Problem. Aber nicht mehr bei meiner Coverlock man muss nur darauf achten, dass der Faden rechts unten einrastet, kippt dann den Greifer nach rechts fädelt da den Faden entsprechend ein und drück den Greifer wieder zurück, Unterfaden noch nach oben holen und schon fertig, wirklich sehr einfach und angenehm.

Ein Probemodell musste natürlich auch direkt her, damit die Maschine ausgiebig getestet werden konnte. Entscheiden habe ich mich für den Burda-Schnitt 6659 denn ich auch schon länger ausprobieren wollte. Er eignete sich wirklich gut, bei dem Schnitt konnte ich schon an den Taschen und an der Seite mit Covernähten arbeiten. Außerdem habe ich mir einen Schrägstreifen zugeschnitten diesen sehr sorgfältig gefaltet und gebügelt und dann in der Mitte eine Covernaht gesetzt, um so ein Bindeband für die Hose zu bekommen. Ich denke, mit einem Bandeinfasser wäre das ein bisschen einfacher gewesen aber so hat es auch geklappt.

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Zu meiner Coverlock habe ich noch ein Päckchen von schwarze Nadeln bekommen, ich habe schon gehört das die wohl gut seien sollen für Covernähte, ich habe Sie noch nicht getestet, aber kann mir jemand vielleicht den Unterschied zu den normalen Nadeln verraten, die in der Coverlock sind????
Erst mal bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung mir eine Coverlock zu holen, ich bin gespannt, was sonst noch so damit entsteht, erst mal brauche ich aber noch ein bisschen Übung.

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Liebe Grüße

Brina

Verlinkt bei: Creadienstag

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8 Gedanken zu “Elna easycover

  1. Hallo Sabrina,
    die schwarzen Nadeln gibt es auch für die Overlockmaschinen. Der Hersteller macht dazu die Angaben, dass die schwarzen als 2. Nadel vorgesehen sind. Damit sie leichter von der anderen Nadel unterschieden werden können, sind sie zur farblichen Kennzeichnung brüniert (also braun/schwarz).
    Die Kolben sind länger und etwas dünner als bei den Standard-Nadeln und sie haben eine Schaftverstärkung zur Erhöhung der Nadelstabilität. Die Öhr- und Hohlkehlpartie hat eine spezielle Ausformung und die Nadel weist eine zweite Fadenrinne auf. Im Ganzen sollen sie so die Fehlstiche vermeiden bzw. reduzieren.
    So, genug fachmännisch philosophiert 😉
    Vielleicht hilft dir das weiter. Aber wenn deine normalen Nadeln schon einwandfrei nähen, musst du die schwarzen ja nicht einsetzen.
    Liebe Grüße und bis bald,
    Caro

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  2. Hallo Brina,
    herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Cover. Die Nähte sehen ja klasse aus.
    Ich wollte meine (auch ne Elna) nicht mehr hergeben, obwohl ich diese verglichen mit den beiden anderen Maschinen nur selten nutze.
    Ich habe noch einen Tip fürs Einfädeln: Der Faden von unten muss nicht nach oben geholt werden. Es reicht, wenn Du diesen in dem „Ausklappding“ einfädelst, Faden ein Stück raus ziehen (nach rechts), Ausklappding wieder zu klappen, Klappe zu und dann einfach los nähen. Der Faden wandert alleine hoch (ohne irgendwelche Knubbel). Hab dem Tipp von „meinem“ Nähmaschinenfachgeschäft, als ich so nebenbei mal erwähnt hatte, wie doof diese Stelle zum hochholen ist.
    Lieber Gruß, Muriel

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    • Hey Muriel,
      vielen Dank für den Tipp, das werde ich auf jedenfall test und berichten ob es geklappt hat, momentan bin ich ja noch in der Übungsphase.
      Liebe Grüße
      Brina

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  3. ja ja ja, man „braucht“ eine Cover ;o) toll dass du nun auch eine hast. Ich nutze meine zwar nicht für diese Ziernähte, sondern für die ganz normalen Saumnähte wie sie auch die Zwillingsnadel macht, aber ich könnte mir die Cover definitiv nicht mehr wegdenken.
    Viel Spaß mit deiner!!
    Viele Grüße, Mel

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    • Ja für Säume habe ich sie schon verwendet, zum testen sozusagen 🙂 irgendwann sollen damit auch schöne Ziernähte auf Kleidung entstehen, momentan hab ich allerdings auch noch ein paar Probleme beim geradeaus nähen, von daher kann mann gespannt seien wie es weiter geht 😉
      Liebe Grüße
      Brina

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