Erster SnapPap versuch

Nach dem ich in letzter Zeit immer die schönen Details aus SnapPap bei anderen bestaunt hatte, wollte ich mich nun auch mal daran versuchen.

SnapPap ist ein waschbares Papier in Lederoptik, es hat einen Kunststoffkern wo durch es so belastbar ist.

Es ist 100 % vegan und absolut reißfest.

Bestellt habe ich bei Snaply, zum testen habe ich mich für den Anfang für hellbraun entschieden. Es gibt aber auch noch vier weitere Farben, weiß, hellgrau, dunkelbraun und schwarz. Ich habe einen Bogen in der Größe 50 x 150 cm bestellt, es gibt aber auch die Größe 100 x 150 cm für größere Projekte, die Dicke beträgt 0,55 mm. SnapPap ist sehr vielseitig einsetzbar, es eignet sich nicht nur für Labels oder als Verstärkung für Ösen, im Internet findet man auch schöne Bespiele für Handyhüllen etc.

SnapPap kann mit normalem Waschmittel bei bis zu 60 Grad gewaschen werden. Durch das waschen verändert sich die Optik, es entsteht ein lederartige Oberfläche, ungewaschen fühlt es sich wie dicker Karton an.

Ich habe mal versucht den Unterschied für euch bildlich festzuhalten.

ungewaschen                                                             gewaschen

Das SnapPap läuft minimal beim waschen ein.

Es kann auf hoher Stufe und mit Dampf gebügelt werden, so bekommt man auch wieder Knicke heraus.

Zum einstieg habe ich mit einem Label angefangen. Um den Namen auf SnapPap zu übertragen habe ich die passende Transferfolie dazu bestellt. Dazu habe ich das Label spiegelverkehrt auf die Transferfolie gedruckt, und aufgebügelt. Womit ich am Anfang doch so meine Probleme hatte, beim abziehen der Folie hat sich der Schriftzug auch immer wieder abgelöst. Nach langem rumprobieren habe ich jetzt rausgefunden das ich das Bügeleisen länger als 20 sec. draufhalten muss, eher doppelt solang.

Danach habe ich das Label auf die gewünschte Größe zugeschnitten. Dadurch das ein Papieranteilt enthalten ist, sollte es nicht mit einer Stoffschere geschnitten werden, eine einfache Schere reicht vollkommen aus.

Aufgenäht habe ich mein erstes SnapPap-Label auf ein einfaches Basic Shirt; bei der Gelegenheit habe ich direkt einen neuen Schnitt getestet von Mc Call M6964 , allerdings bin ich mit dem Schnitt noch nicht wirklich zufrieden, er wirft einfach überall Falten. Mit dem Ergebnis vom Label allerdings schon.

20160416_13214620160423_1906171

Aufgenäht habe ich es mit einer einfachen Universal-Nadel in der Stärke 80, das ging problemlos.

Außerdem habe ich am Saum einen kleinen Streifen mit einer Öse befestigt.

20160423_190712-1

 

SnapPap bietet so viele Möglichkeiten, das ich es bei nächster Gelegenheit wieder verwenden werde.

Liebe Grüße

Brina

 

Verlinkt bei MMM RUMS.

Advertisements

4 Gedanken zu “Erster SnapPap versuch

  1. Vielen Dank dass du hier deiner ersten Erfahrungen mit diesem SnapPap mit uns teilst. Ich wusste bis heute noch gar nicht dass es soetwas gibt und hab mir da hier mal gepinnt. Dein Shrit passt zwar nicht sooo gut aber schön ist es allemal.

    Liebe Grüße
    Immi

    Gefällt mir

  2. Ein super schönes Shirt hast du dir da genäht. Die kleinen Hingucker aus SnapPap sind großartig.
    Sehr coole Idee, daraus Label und „Nippes“ für Kleidung zu machen. Ich hab da auch noch „Reste“ zu Hause. Mein Bruder bekam aus dem Material zu Weihnachten eine Tablet-Tasche 😉
    Fand es auch extrem spannend zu verarbeiten.
    liebe Grüße
    Elke

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s